CHEMonitor-Studie 1/26 veröffentlicht: Strukturwandel aktiv gestalten

Publikation

Die Ergebnisse der CHEMonitor Frühjahrsausgabe 2026 zeigen ein differenziertes Bild: Die Geschäftserwartungen hellen sich leicht auf, ebenso die Aussichten für Umsatz und Ergebnis. Gleichzeitig bleibt die Bewertung des Wirtschaftsstandorts Deutschland auf historisch niedrigem Niveau. Strukturelle Schwächen, insbesondere bei Digitalisierung, Energiekosten und Steuerbelastung, bestehen aus Sicht der Befragten fort.

 

Auch das Schwerpunktthema macht deutlich, dass der Anpassungsdruck in der Branche angekommen ist. Mehr als die Hälfte der Unternehmen hat bereits überdurchschnittliche Veränderungen angestoßen, zugleich sehen 87 % der Befragten die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland maßgeblich im eigenen Einflussbereich.

 

Dr. Hermann Schiegg ordnet die Ergebnisse ein: „Die Branche kämpft um ihren Heimatstandort – der Fokus liegt auf massiven Kostensenkungen und niedrigeren Investitionen.“ Zugleich zeige sich bei Umsatz und Ergebnis eine leichte Aufwärtstendenz, deren Belastbarkeit sich in den kommenden Monaten erweisen müsse.

 

Auch Dr. Juan Rigall betont die strategische Dimension der Ergebnisse: „Der Anpassungsdruck ist angekommen, und viele Unternehmen haben begonnen, darauf entschlossen zu reagieren.“ Entscheidend sei nun, kurzfristige Effizienzmaßnahmen mit der langfristigen Weiterentwicklung von Strategie, Geschäftsmodell und Organisation zu verbinden.

 

Die Ergebnispräsentation zur Studie steht weiter unten für Sie zum Download bereit. Der begleitende Artikel im CHEManager ist außerdem hier abrufbar.

Gerne besprechen wir auch mit Ihnen, welche Bedeutung die Ergebnisse für Ihr Unternehmen haben und was sich daraus für Strategie, Organisation und Transformation ableiten lässt. Sprechen Sie uns gerne jederzeit dazu an.

 

Ihr direkter Kontakt zu Santiago

Dr. Hermann Schiegg
Partner

Zu den Ergebnissen

PDF herunterladen